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Ludwigshafen - AWO kritisiert EU-Papier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 27. Dezember 2010 um 07:10 Uhr

AWO Ludwigshafen: Vorsitzender Holger Scharff: „Die Armut unter uns verschärft sich beängstigend – EU – Jahr gegen Armut ist das Papier nicht Wert auf dem es steht" unserer Stadt immer mehr ausbreitet.

Aus diesem Grunde wird die AWO und deren Vorsitzender Holger Scharff nicht müde darauf aufmerksam zu machen, dass durch Hartz IV und die Folgepolitik von CDU und FDP sich die Armut auch weiter verschärfen wird. Bereits die alte Hartz Politik hat zur Folge, dass Menschen im Alter ärmer sein werden, als sich dies heute viele vorstellen können. Bei allen Beteuerungen durch die Politik, dass die Beträge von Hartz IV ausreichend sind verschärft der niedrige Betrag die Armut von Kinder, was sich wiederum in den Bildungschancen für Hartz IV Kinder negativ niederschlägt.

Immer mehr junge Frauen werden schwanger, weil sie sich Verhütungsmittel nicht leisten können. Damit verschärft sich die Armut für Mutter und Kind dramatisch. Im Zuge der Verhandlungen zwischen der SPD und der CDU / FDP Regierung muss nun dringend die Übernahme der Kosten für die Pille geregelt werden. Die Finanzierung von Verhütungsmittel muss für Leistungsempfänger geregelt werden. Dies ist geradezu eine soziale Pflichtleistung um unnötige Schwangerschaftsabbrüche zu vermeiden, die dann auch der Staat zahlen muss.

Wir werden als AWO auch am Thema Sozialticket im ÖPNV weiterhin arbeiten. Nur mit einem Sozialticket ist gewährleistet, dass Hartz IV Empfänger am normalen täglichen Leben teilnehmen können. Die durch den Verkehrsverbund gewollten Zuzahlungen sind nicht notwendig, weil der Sonderpreis den Leistungsempfänger zahlen eine zusätzliche Einnahme und damit zusätzlich Kunden sind, die ansonsten sich den ÖPNV nicht leisten können.

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