Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| GEW: „Reden ist Silber, Handeln ist Gold“ |
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| Geschrieben von: York Töllner |
| Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 15:01 Uhr |
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Frankfurt a.M./Berlin - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt, dass der Bundestag die durch das „Templiner Manifest“ angestoßene Debatte über die prekäre Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland aufgreift. Zugleich regte die Bildungsgewerkschaft konkrete Maßnahmen an, um die Beschäftigungsbedingungen und Berufsperspektiven in Hochschule und Forschung zu verbessern. „Der Bundestag sollte endlich seinen Beitrag dazu leisten, dass gute Wissenschaft und gute Arbeit zwei Seiten einer Medaille werden. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wehren sich zu Recht dagegen, dass die Anforderungen in Forschung und Lehre ständig steigen, die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit aber kontinuierlich verschlechtert werden. Deshalb haben inzwischen mehr als 4.000 Menschen das von der GEW vorgelegte ‚Templiner Manifest’ für die Reform von Personalstruktur und Karrierewegen in Hochschule und Forschung unterzeichnet“, sagte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied, Andreas Keller. Er unterstrich, dass der Bund auch im deutschen Bildungsföderalismus über eine Reihe Kompetenzen verfüge, mit deren Einsatz sich die Situation der jungen Wissenschaftler enorm verbessern lasse. „Als ersten Schritt sollte der Bundestag die Tarifsperre im Wissenschaftszeitvertragsgesetz streichen. Diese untersagt Arbeitgebern und Gewerkschaften, Regelungen zur Befristung von Arbeitsverträgen mit wissenschaftlichen Mitarbeitern zu vereinbaren. Sehr viel besser als der Bundestag könnten die Tarifpartner sachgerechte Befristungsregelungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen aushandeln, um den zu hohen Anteil befristeter Beschäftigungsverhältnisse zu senken“, sagte der GEW-Hochschulexperte. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts für 2008 sind 87 Prozent der wissenschaftlichen Angestellten befristet beschäftigt.  Weiter bei GEW |
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