Social networks

Aktuelle Beiträge

GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Mehr Durchblick im Gesundheitswesen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Petra Giegerich   
Dienstag, den 01. November 2011 um 09:13 Uhr
Neues Informationsportal will Leistungen des Gesundheitssystems für arme und überschuldete Menschen transparent machen

Um dem Teufelskreis von Armut, Überschuldung und Krankheit, zu dem oft auch eine schlechte Gesundheitsversorgung gehört, entgegenzuwirken, haben das Schuldnerfachberatungszentrum (SFZ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz das Projekt "Sozialvital" gestartet. Ab November 2011 wird eine neue Internetseite nun über Leistungen des deutschen Gesundheitssystems auf eine leicht verständliche Art informieren. Die Informationen richten sich zum einen an Berater, Lehrer und Erzieher als Multiplikatoren, mit Info-Broschüren in verschiedenen Sprachen aber auch direkt an die Betroffenen. Das Projekt wird von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest finanziell gefördert und erfolgt im Rahmen von "Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011".

Spätestens seit der Studie "Armut, Schulden und Gesundheit" (ASG-Studie), die vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin in den Jahren 2006 und 2007 in Zusammenarbeit mit Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wurde, ist wissenschaftlich belegt, dass überschuldete Menschen häufiger krank sind. Gleichzeitig nehmen sie aber das Gesundheitssystem weniger in Anspruch als andere. So sind immer wieder Menschen zu finden, die nicht zum Arzt gehen, weil sie sich die €10 Praxisgebühr nicht leisten können. Oft ist ihnen gar nicht bekannt, dass es unter bestimmten Voraussetzungen Möglichkeiten gibt, sich von der Gebühr befreien zu lassen. "Man kann sich zwar erkundigen, etwa beim Arzt, bei der Krankenkasse oder im Internet. Nur leider bekommt man oft unterschiedliche und teilweise sogar falsche Antworten", so Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Mainz. "Mit unserem Projekt Sozialvital möchten wir daran arbeiten, dass jeder leicht zugänglich die richtigen Informationen finden kann", führt er dazu weiter aus

 

mehr lesen

 
 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons