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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

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Geschrieben von: Ralf Hess   
Samstag, den 30. April 2011 um 10:52 Uhr

Nach Erkenntnissen der Stuttgarter Universität Hohenheim können Kinder mit den derzeitigen Hartz-IV-Sätzen nur mangelhaft ernährt werden. Nicht nur die ­gesundheitlichen, sondern auch die sozialen Auswirkungen sind beträchtlich.

»Das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern ist das Untergewicht«, lautet ein bekannter Spruch von Thilo Sarrazin. Und er hat Recht damit. Kinder aus Hartz-IV-Familien sind besonders häufig übergewichtig. Zur Lösung des Problems erstellte Sarrazin bekanntlich einen eigenen Speiseplan für die Unterschicht. Kartoffelsalat mit Würstchen spielte darin eine wichtige Rolle.

Was für wohlhabende Familien eine beliebte Speise auf dem Buffet eines Kindergeburtstags ist, führt bei anderen Kindern jedoch zu Mangel­ernährung. Nach Erkenntnissen von Hans Konrad Biesalski, Professor für Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim in Stuttgart und Sprecher des dortigen Sachverständigenbeirats für Ernährungsinformation, muss ein Teil der Bevölkerung ohne die empfohlene Menge einiger wichtiger Nährstoffe auskommen. »Kinder aus armen Familien sind doppelt so häufig krank und übergewichtig. Langfristig begünstigt das Fehlen von Mikronährstoffen die Entwicklung chronischer Erkrankungen«, sagt Biesalski.

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