Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Jetzt droht das Aus für den öffentlichen Beschäftigungssektor |
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| Freitag, den 14. Oktober 2011 um 15:42 Uhr |
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„Nun rächt sich die sozialdemokratische Sehnsucht nach Großen Koalitionen“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Ulrich Maurer, nachdem ein Antrag zur grundlegenden Überarbeitung der von der Koalition im Bundestag beschlossenen Reform der Arbeitsmarktinstrumente nicht die erforderliche Mehrheit fand. Die CDU-Länder waren nur bereit, den Vermittlungsausschuss wegen kleinteiliger Nachbesserungen anzurufen. „Es offenbart sich der ganze Widersinn sozialdemokratischer Versprechungen und deren ‚Umsetzung‘ in Koalitionen, die nicht im Ansatz die Bereitschaft mitbringen, daraus reale Politik werden zu lassen.“ Maurer weiter: „Nicht weniger als der Tod des öffentlichen Beschäftigungssektors und die brutale Ausdünnung von Qualifizierungsmaßnahmen werden die Folge dieses Gesetzes sein. Bei Beschäftigungszuschüssen soll die Förderung von Arbeitgebern nicht mehr davon abhängen, ob nach Tarif bezahlt wird. Dies wird zu einer weiteren Ausbreitung des Billiglohnsektors führen. Stattdessen wird für private Arbeitsvermittler eine ungenierte Lobbypolitik betrieben, denn die Bundesregierung will den Vermittlungsgutschein für die Privaten, der ursprünglich zum Jahresende auslaufen sollte, zu einem dauerhaften Instrument machen. Etwa die Hälfte der privat Vermittelten ist nach sechs Monaten schon wieder arbeitslos. Die Privaten verdienen daran indes circa 700 Millionen Euro. Pressestelle der Fraktion DIE LINKE. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
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