Social networks

Aktuelle Beiträge

GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Korrektur bei Minijobs dringend notwendig PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 29. Oktober 2011 um 15:50 Uhr

„Minijobs ruinieren den Arbeitsmarkt und müssen daher dringend in reguläre Beschäftigung überführt werden, wofür DIE LINKE konkrete Vorschläge vorlegt“, erklärt Sabine Zimmermann zur ersten Lesung des Minijob-Antrages, den DIE LINKE gestern Abend in das Plenum einbracht hat. „Millionen Beschäftigte arbeiten ohne soziale Absicherung in Minijobs zu Niedriglöhnen und werden im Arbeitsalltag benachteiligt. Vor allem Frauen sind betroffen. Vollzeitjobs werden in Minijobs aufgesplittert. So kann es nicht weitergehen.“ Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Es war ein großer Fehler, 2003 mit den Hartz-Gesetzen jegliche Beschränkungen für die Minijobs aufzugeben. Seitdem ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten auf nunmehr 7,5 Millionen gestiegen. Das ist ein Plus von 80 Prozent oder 3,3 Millionen. Durch die reduzierten Sozialabgaben sind die Betroffenen sozial kaum abgesichert, es droht Altersarmut. Der Allgemeinheit werden Beitragsgelder in Millionenhöhe vorenthalten. Lediglich die Arbeitgeber profitieren, welche verstärkt auf Minijobs setzen und so auf dem Arbeitsmarkt eine Spirale nach unten in Gang setzen.

Für eine Korrektur bei den Minijobs brauchen wir ein breites Bündnis. Das lehren die Erfahrungen der Minijob-Reform der rot-grünen Bundesregierung von 1998/99, die an dem massiven Lobbyismus der Arbeitgeber aus den Minijobbranchen scheiterte. Heute fordert ein breites Spektrum von den Gewerkschaften über den Deutschen Frauenrat bis zur Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft Veränderungen ein. Die Chance, hier zusammen zu kommen, eine Debatte anzustoßen und gesellschaftlichen Druck zu entwickeln, muss genutzt werden.“

Pressestelle der Fraktion DIE LINKE.
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: (030) 22 75 28 01
Telefax: (030) 22 75 68 01

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons