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Zuwanderer besonders häufig von Armut gefährdet PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 10:57 Uhr

Mehr als jeder vierte Berliner aus einer Zuwandererfamilie ist statistisch gesehen von Armut gefährdet. Die Quote liegt bei 27,1 Prozent und damit deutlich höher als bei Bürgern ohne ausländische Wurzeln, die einen Wert von 15,4 Prozent erreichen. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag für 2010 mit. Als armutsgefährdet gelte, wer im Ein-Personen-Haushalt weniger als 766 Euro im Monat zur Verfügung habe. Nach der Statistik ist in Spandau, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf mehr als jeder dritte Migrant armutsgefährdet. In Charlottenburg-Wilmersdorf ist es gut jeder fünfte - der niedrigste Wert in Berlin.

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