Social networks

GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

DGB: Psychische Erkrankungen nicht länger tabuisieren PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. April 2011 um 23:04 Uhr

Zum „Welttag für Sicherheit am Arbeitsplatz“ am 28. April erklärte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Mittwoch in Berlin:

„Die psychischen Belastungen in der Arbeitswelt haben alarmierende Ausmaße angenommen und dürfen von Arbeitgebern und Politik nicht länger tabuisiert werden. Allein die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen sind im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent gestiegen, seit 1999 beträgt der Anstieg 80 Prozent. Neben den Leiden der Betroffenen und deren Familien verursachen psychische Erkrankungen auch hohe Kosten für die Sozialversicherungen und Betriebe. So wird allein die Gesetzliche Krankenversicherung mit direkten Kosten in Höhe von rund 17 Milliarden Euro durch arbeitsbedingte Erkrankungen belastet. EU-weit werden die Kosten psychosozialer Risiken auf 265 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

Die dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen ist nicht zuletzt auf zunehmenden Zeitdruck, Stress und schlechte Arbeitsbedingungen, insbesondere in prekären Jobs, zurückzuführen. Wir fordern die Bundesregierung auch deshalb auf, dem Wildwuchs prekärer Beschäftigung endlich einen Riegel vorzuschieben und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Die Arbeitgeberverbände sind aufgefordert, die psychische Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit in die Arbeitsschutzstrategie aufzunehmen, damit das Thema in den Betrieben nicht länger tabuisiert wird."

 

DGB-Bundesvorstand
Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
Telefon 030.24 060-211
Telefax 030.24 060-324

 
 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons