Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Lohn der Arbeit mehren |
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| Geschrieben von: Neues Deutschland |
| Montag, den 05. Dezember 2011 um 04:58 Uhr |
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Dem DGB sei Dank. Durch seinen Verteilungsbericht 2011 ist mit empirischer Akribie eine Informationslücke geschlossen worden: Die Beschäftigten mussten im letzten Jahrzehnt deutliche Verteilungsverluste hinnehmen. Die Gewinne der Unternehmen sind deutlich gestiegen, der Anteil der Löhne am Volkseinkommen gesunken. Dies lässt sich mit der neoliberalen Mär von der Kompensation durch gestiegene Einkommen aus Vermögen nicht rechtfertigen. Die abhängig Beschäftigten sind auch die Verlierer der voranschreitenden Zugewinne der Superreichen. Die Abhängigkeit vieler von den Arbeitseinkommen hat mangels Einkünfte aus Vermögen zugenommen. Für diese Verluste im Verteilungskampf zwischen Arbeit und Kapital gibt es viele Gründe. Zusammen mit einer neoliberalen Politik ist es den Unternehmen gelungen, die viel zu hohen Gewinnansprüche durchzusetzen. Jedoch hat die Wirtschaft, anders als versprochen, die Gewinne immer weniger zur Finanzierung von Sachinvestitionen genutzt. Vielmehr sind sie an den Spieltischen des Kasinokapitalismus eingesetzt worden. Als die auch über deutsche Unternehmen gesponserten Finanzmärkte zusammenbrachen, war klar: Beschäftigte, denen Arbeitseinkommen vorenthalten wurde und die die Krise nicht verursacht haben, mussten im ökonomischen Absturz erneute Einkommensverzichte hinnehmen. mehr lesen |
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