Social networks

GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

50 Jahre Amnesty International PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 26. März 2011 um 17:07 Uhr

Peter Benenson

Peter James Henry Solomon Benenson (* 31. Juli 1921 in London; † 25. Februar 2005 in Oxford) war ein britischer Anwalt, Politiker der Labour Partei und Gründer der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Benenson im Bletchley Park in der Testery.
Benenson las 1961 von zwei portugiesischen Studenten, die in Lissabon festgenommen und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurden, da sie auf ihre Freiheit angestoßen hatten. Dies geschah während der Regierungszeit von António de Oliveira Salazar.
Am 28. Mai 1961 veröffentlichte Benenson in der britischen Zeitung The Observer einen Artikel über diesen und andere Fälle mit dem Titel „Die vergessenen Gefangenen“, in dem er die Leser dazu aufrief, sich durch Briefe an die jeweiligen Regierungen für die Freilassung dieser politischen Gefangenen einzusetzen. Benenson schrieb: „Sie können ihre Zeitung an jedem x-beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangengenommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“
Benensons Artikel wurde von weiteren europäischen Zeitungen, darunter Le Monde, der italienische Corriere della Sera und vom International Herald Tribune abgedruckt. Diese Aktion, „Appeal for amnesty, 1961“ genannt, gilt als der Anfang von Amnesty International.
1958 konvertierte Benenson zur katholischen Kirche und wurde später Mitglied der Friedensbewegung Pax Christi. Er starb 2005 an einer Lungenentzündung.

Carola Stern

Carola Stern wurde am 14. November 1925 als Erika Assmus in Ahlbeck auf Usedom geboren, wo ihre verwitwete Mutter eine Pension führte.
Im Dritten Reich wurde Assmus Jungmädel-Gruppenführerin im BdM, 1944 machte sie Abitur. Mit dem Kriegsende brach für ihre Mutter, die überzeugte Anhängerin des Nationalsozialismus gewesen war, eine Welt zusammen, während Erika Assmus den Durchhalteparolen bereits kritisch gegenüberstand.
Sie hatte Kontakt zu den Amerikanern in West-Berlin, wo ihre Mutter im Krankenhaus lag und wurde vom CIC als Agentin angeworben. In deren Auftrag infiltrierte Assmus die FDJ, trat später der SED bei und erhielt eine Dozentur in der Parteihochschule der SED, die sich damals in der Hakeburg in Kleinmachnow am südwestlichen Stadtrand von Berlin befand. Ihre Spionagetätigkeit für das CIC wurde von einer Freundin aufgedeckt und den DDR-Behörden übermittelt. Nach einem Verhör durch die Parteikontrollkommission der Parteihochschule flüchtete Assmus am 21. Juni 1951 nach West-Berlin.
Bis 1959 studierte sie an der damaligen Deutschen Hochschule für Politik und der Freien Universität Berlin Politik und erlebte während dieser Zeit zwei Entführungsversuche durch Agenten des MfS.
Zu ihrem eigenen Schutz unterschrieb die nun in West-Berlin publizierende Autorin anfangs mit drei Sternen, später mit dem Pseudonym Carola Stern. Dieses Pseudonym ließ ihre Leser häufig fälschlicherweise annehmen, dass sie Jüdin sei. Carola Stern verfasste während dieser Zeit zahlreiche Schriften über die DDR, die SED und ihre Repräsentanten.
Während ihrer Tätigkeit als Lektorin beim Verlag Kiepenheuer & Witsch in Köln von 1960 bis 1970 konzentrierte sich die sozialdemokratische Autorin auf Themenfelder wie Menschenrechte, Frauen- und Innenpolitik und arbeitete zugleich als Expertin für DDR-Interna.
Carola Stern gehörte 1961 neben Gerd Ruge und Felix Rexhausen zu den Mitbegründern der westdeutschen Sektion von amnesty international, deren Vorsitz sie übernahm. Später sagte sie darüber: „Wenn ich auf mein Leben zurückblicke und denke, was ich alles gemacht habe, sage ich immer: Das Vernünftigste, was ich in meinem Leben getan habe, war amnesty international in der Bundesrepublik zu gründen.“
Carola Stern starb am 19.1.2006 in Berlin.

Quelle: Wikipedia

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons