Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Verein fordert mehr Chancen für Behinderte |
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| Geschrieben von: Sabrina Görges |
| Freitag, den 01. Juli 2011 um 10:30 Uhr |
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Magdeburg/dpa. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) hat die Unternehmen aufgefordert, sich geistig behinderten Arbeitnehmern zu öffnen. Noch immer seien zu viele Firmen nicht darüber informiert oder würden die Einstellung eines behinderten Menschen schlichtweg ablehnen, sagte der Vorsitzende der LAG, Ernst-Christoph Römer, der Nachrichtenagentur dpa. «Unser Ziel ist es, geistig behinderte Arbeitnehmer langfristig auf den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.» Ängste und das Denken in Schubladen müssten überwunden werden.
«Dafür benötigen wir die Unterstützung von Handwerk, Industrie und Politik. Arbeitsplätze und ihr Umfeld müssen angepasst werden, und sie müssen ihre Vorstellungen klar äußern.» Für die zweite Jahreshälfte sei ein «runder Tisch» mit allen verantwortlichen Akteuren geplant, um die Gründung eines Netzwerks zu besprechen. Landesweit gebe es etwa 11 000 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Ein großes Problem sei die Kommunikation und eine viel zu seichte Informationspolitik. «Hat sich eine Firma entschieden, einen Menschen mit geistiger Behinderung einzustellen, muss sie sich fast allein durchboxen», sagte Römer. Flyer, Broschüren und Integrationsdienste würden zwar die erste Wissenslücken schließen, aber das Kerngeschäft bleibe immer der Einzelfall. «Hier passt keine Schablone, weil jeder Mensch anders ist.» Alternative Arbeitsplätze seien gefragt, und ihre Entstehung könne nur in einem gemeinsamen Kraftakt gelingen. |
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