Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Gewerkschafter verreißen Billiglohnstudie |
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| Dienstag, den 30. August 2011 um 20:42 Uhr |
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Jeder vierte Geringverdiener schafft den Übergang in ein besser bezahltes Arbeitsverhältnis - das besagt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Doch die Interpretation ist umstritten: Gewerkschafter werfen den Autoren vor, Dumpinglöhne zu rechtfertigen. Berlin - Der Niedriglohnsektor kann laut einer neuen Studie ein Einstieg in besser bezahlte Beschäftigung sein. Die Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) besagt, dass jährlich 24,1 Prozent aller Geringverdiener in den Normalverdienerstatus aufsteigen. In umgekehrter Richtung würden 4,8 Prozent absteigen. Die Forscher widersprechen damit der Meinung, dass ein Geringverdienst das Armutsrisiko erhöht . Die Untersuchung wurde im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, hinter der die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie stehen. Die Initiative sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Einschätzung bestätigt, dass Mindestlöhne schädlich sind. Sie würden den Einstieg von Erwerbslosen in den Arbeitsmarkt erschweren - und damit deren finanziellen und sozialen Aufstieg verhindern, sagte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Trotzdem waren die meisten Menschen, die neu in den Niedriglohn-sektor eintreten, im Jahr zuvor noch Normalverdiener: 42,6 Prozent der Niedriglöhner kommen laut Studie aus einem normalen Job. Knapp ein Drittel (28,9 Prozent) war zuvor arbeitslos gemeldet oder anderweitig nicht erwerbstätig. mehr lesen |
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