GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Löhne rauf! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: zeit online   
Montag, den 05. Dezember 2011 um 17:32 Uhr

Die Beschäftigten sind die Verlierer des vergangenen Jahrzehnts. Das hat der DGB in seinem jüngsten Verteilungsbericht festgestellt. In der ZEIT wurde darüber berichtet – aber mit strittigen Schlussfolgerungen (ZEIT Nr. 48/11). Nach der DGB-Analyse ist der gesamtwirtschaftliche Anteil der Löhne und Gehälter, gemessen am Volkseinkommen, 2007 auf den tiefsten Wert seit den siebziger Jahren gesunken. An diesem Trend ändert der jüngste leichte Anstieg nichts. Spiegelbildlich sind die Bezieher von Unternehmens- und Vermögenseinkommen die Gewinner. Bei der Entwicklung der ausschließlich den Unternehmen zurechenbaren Gewinne wird die Vorteilsposition gegenüber den Arbeitseinkommen besonders deutlich. Der um die Inflationsrate bereinigte durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von 2.144 Euro im Jahr 2000 ist bis zum vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf 2074 Euro geschrumpft.

Drei Trends sind für die Verluste der Arbeitnehmer im Verteilungskampf verantwortlich:

Erstens: Krisen sind in kürzeren Abständen und heftiger ausgebrochen als früher. Nach der geplatzten New-Economy-Blase Anfang des Jahrzehnts löste die Finanzkrise 2009 einen ökonomischen Absturz aus. Um ihn schnell zu überwinden, wurde die Lohnpolitik in die Pflicht genommen. Beschäftigungssichernde Tarifverträge und Kurzarbeit wurden erfolgreich eingesetzt. Rückblickend stellt sich die Frage, inwieweit die Lohnmoderation zuvor über viele Jahre zu den aufgeblähten Finanzmärkten beigetragen hat. Jedenfalls belegen Statistiken, dass Unternehmensgewinne weniger in Sachinvestitionen flossen und mehr in die spekulativen Finanzmärkte.

mehr lesen

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons