Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Das Jobwunder verliert seinen Glanz |
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| Geschrieben von: PZ-news |
| Freitag, den 16. Dezember 2011 um 20:12 Uhr |
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Es ist nicht alles Gold, was glänzt am deutschen Arbeitsmarkt. Zwar liegt die Erwerbslosigkeit auf einem erfreulichen Tiefststand. Im November war sie mit 2,7 Millionen Betroffenen so niedrig wie vor 20 Jahren. Das Arbeitszeitvolumen, also die Gesamtstundenzahl ging in diesem Zeitraum jedoch deutlich zurück. Dies belegt eine Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die der PZ vorliegt.
Viele neue Arbeitsplätze sind demnach nur entstanden, weil Vollzeitstellen durch andere Beschäftigungsformen wie zum Beispiel Mini-Jobs verdrängt wurden. Den Daten zufolge ist die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 1992 und 2010 um 2,4 Millionen auf einen Rekordwert von fast 40,6 Millionen gestiegen. Legt man jedoch das Arbeitszeitvolumen zugrunde und rechnet es in sogenannte Vollzeitäquivalente, also Vollzeitjobs um, so ergibt sich für den gleichen Zeitraum ein Minus von 1,9 Millionen auf nur noch 32,2 Millionen Vollzeitstellen. Für die Bundesregierung ist das kein Anlass zur Sorge. Auf Nachfrage der Linksfraktion erklärte das Arbeitsministerium in einer schriftlichen Stellungnahme: „Zu keiner anderen Zeit war im geeinten Deutschland mehr Menschen eine Teilhabe am Erwerbsleben möglich als heute.“ Weniger Arbeitsstunden, aber mehr Beschäftigte – dafür gibt es eine Erklärung: die starke Zunahme so genannter atypischer Arbeitsverhältnisse. Dazu zählen nach Angaben der Regierung in erster Linie befristete Stellen. Wie aus einer Übersicht des Statistischen Bundesamtes hervor geht, gab es hier zwischen 2002 und 2010 ein Plus von 830000 Jobs. Das waren 43 Prozent mehr. mehr lesen |
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