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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Für die meisten bleibt es ein Traum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Florian Rinke   
Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 10:37 Uhr

Der Boom am deutschen Arbeitsmarkt geht an schwerbehinderten Menschen vorbei. Statt Arbeitsplätze anzupassen, leisten viele Unternehmen lieber Strafzahlungen. Die gesetzliche Quote hilft den Betroffenen nicht.

Dass es so schwer werden würde, einen Arbeitsplatz zu finden, hätte Sarah Rheinländer nicht gedacht. Seit rund eineinhalb Jahren sucht die Mediengestalterin einen Job. Sie würde auch umziehen, weg aus ihrer Heimatstadt Haan bei Düsseldorf. Mehr als 100 Bewerbungen hat sie geschrieben, keine führte zum Vorstellungsgespräch. Die Medien berichten vom "Aufschwung am Arbeitsmarkt", einem "Job-Wunder" - doch Rheinländer profitiert davon nicht. Der Grund: Sie ist schwerbehindert.

Mit ihren Problemen bei der Jobsuche ist die 21-Jährige keine Ausnahme. Während die Arbeitslosigkeit in Deutschland seit dem Krisenjahr 2009 stark gesunken ist, stieg die Zahl Schwerbehinderter ohne Job. So waren im November 2009 insgesamt 164 376 Menschen mit Behinderung arbeitslos gemeldet, im November 2011 dagegen 172 602. In den vergangenen zwölf Monaten sank die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung zwar leicht um 0,4 Prozent - die Arbeitslosigkeit insgesamt fiel aber um 7,3 Prozent.

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