Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Boom mit Schattenseiten |
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| Geschrieben von: Oliver Helmstädter |
| Samstag, den 21. Januar 2012 um 07:39 Uhr |
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Gewerkschaftsbund beklagt „skandalöse Missstände“ im Arbeitsmarkt Landkreis/Ulm „Prekäre Beschäftigung“ wie Leiharbeit, die Rente mit 67 und mangelnde Verteilungsgerechtigkeit sind die zentralen Themen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im noch jungen Jahr 2012. Wenn Werner Gloning, der Regionsvorsitzende des DGB, die Loblieder auf den lokalen Arbeitsmarkt hört, kann er gar nicht anders, als sich zu echauffieren: „Da ist längst nicht alles Gold, was glänzt“, sagte er gestern bei der Jahrespressekonferenz des DGB. 75 Prozent der Stellen, die neu entstehen würden, seien aus dem Niedriglohnsektor. „Der Arbeitsmarkt verlottert immer mehr.“ Deswegen seien Jubelarien auf die deutsche Beschäftigungspolitik nicht angebracht. Gloning ist überzeugt, dass die lokale Wirtschaft auch boomen würde, wenn die Politik die vorhandenen Schlupflöcher für Lohndumping wieder schließen würde. Auch Glonings Gegenüber aus Ulm, der Vorsitzende der DGB-Region Südwürttemberg, Peter Fischer, zeigte sich besorgt: Die „prekäre Beschäftigung“ fresse sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter und drohe in Zukunft den kompletten Arbeitsmarkt todkrank zu machen. Schon jetzt könne man die „Zeitbombe“ Altersarmut ticken hören. Obwohl die Region im Vergleich zu anderen Teilen der Republik ja noch sehr gut dran sei, lebe etwa im Landkreis Neu-Ulm ein wachsender Teil der Bevölkerung in Armut. So zitierte Werner Gloning Zahlen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Demnach lebten 2010 in der bayerischen Region Donau-Iller 11,1 Prozent der Bevölkerung in relativer Armut. Bei der Berechnung der „relativen Armutsquoten“ werden, wie mittlerweile in der EU üblich, Personen in Haushalten gezählt, deren Einkommen bei weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens in Deutschland liegt. In den vergangenen drei Jahren sei dieser Wert in der Region stetig angestiegen. mehr lesen |
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