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Bundesagentur verspricht Ende des Ein-Euro-Job-Missbrauchs PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 15. November 2010 um 22:56 Uhr

Die Bundesagentur für Arbeit reagiert auf schwere Vorwürfe des Rechnungshofs. Nach dessen Einschätzung nehmen Ein-Euro-Jobber oft anderen Menschen den Arbeitsplatz weg. Jetzt soll alles besser werden: Die Vorgaben für Billigstellen werden zum Jahreswechsel verschärft.

Nürnberg - Die Kritik am Missbrauch von Ein-Euro-Jobs war heftig - jetzt will die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Jobcenter stärker in die Pflicht nehmen. Künftig soll genau geprüft werden, ob ein Ein-Euro-Job wirklich wettbewerbsneutral sei oder eine unzulässige Konkurrenz für örtliche Firmen darstelle, sagte eine BA-Sprecherin.

Der Bundesrechnungshof hatte eklatante Mängel im Hartz-IV-System angeprangert: Ein-Euro-Jobs, ursprünglich dazu gedacht, Menschen ohne Jobs an regelmäßige Arbeit zu gewöhnen, sind demnach so gut wie wirkungslos: Sie seien in der Mehrzahl der Fälle nicht geeignet, die Chancen von Langzeitarbeitslosen "auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen", heißt es in der Untersuchung, wie ein Sprecher des Rechnungshofs bestätigte.

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