Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| DGB in Mülheim sieht für junge Menschen schwierige Zeiten kommen |
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| Mittwoch, den 27. April 2011 um 21:13 Uhr |
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Mülheim. Immer mehr Leiharbeit, unsichere Beschäftigungsverhältnisse, Minijobs: Ulrich Dörr, DGB-Kreisvorsitzender in Mülheim, beklagt die rasante Verschiebung in der Arbeitswelt und warnt davor, dass vor allem für junge Menschen schwierige Zeiten kommen. Volle Auftragsbücher, steigende Kurse, anziehende Gewinne, sinkende Arbeitslosenzahlen – Wirtschaft-Deutschland schreibt an der nächsten Erfolgsgeschichte. Von wegen, sagen die Gewerkschaften. Und sprechen von einer Realität, die für die Masse der Menschen ganz anders aussehe. „Wir erleben eine rasante Verschiebung in der Arbeitswelt, hin zu immer mehr Leiharbeit, hin zu immer mehr unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, hin zu immer mehr Minijobs“, klagt Ulrich Dörr, der IG-Metall-Bevollmächtigte und DGB-Kreisvorsitzende in Mülheim. Fast jeder Zweite, so Dörr, befinde sich in einem Beschäftigungsverhältnis auf Zeit, bei den Neueinstellungen liege die Quote noch höher. Gerade für junge Menschen sehen die Gewerkschaften ganz schwierige Zeiten kommen „und das, obwohl fast täglich vom Facharbeitermangel geredet wird“. Sichere Beschäftigungsverhältnisse müssten wieder zur Normalität werden und nicht der Zeitvertrag, fordern Ulrich Dörr und Dieter Hillebrand, der DGB-Regionalvorsitzende. Die zuletzt auch in der Politik vermehrt auftauchende Klage, dass die Arbeitswelt der Befristungen eine Familienplanung verhindere, unterstreichen beide. mehr dazu |
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