Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Menschen wollen wahrgenommen werden |
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| Donnerstag, den 05. Mai 2011 um 07:01 Uhr |
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Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ eröffnet in der Stadtkirche Rotenburg Rotenburg - Seit vier Jahren tourt die Ausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ durch Deutschland, knapp zwei Jahre hat es gedauert, sie nach Rotenburg zu holen und in den nächsten vier Wochen wird sie in der Stadtkirche, im Rathaus, im Kantor-Helmke-Haus und in der Bildnerischen Werkstatt an der Lindenstraße zu sehen sein. Ein Veranstaltungsort hätte bei weitem nicht gereicht, um die mehr als 100 Exponate von 28 nationalen und internationalen Künstlern zu zeigen, die Kurator Andreas Pitz im Auftrag der evangelischen Obdachlosenhilfe und des Diakonischen Werkes der EKD zusammengetragen hat. Über Armut werde viel geredet, „vor allem über Hartz IV“, betonte Superintendent Hans-Peter Daub bei der Eröffnung der Ausstellung Dienstagabend in der Stadtkirche. Die Kunstschaffenden setzten sich mit der sozialen Wirklichkeit „abseits stereotyper politischer Aussagen“ auseinander, vermittelten, dass es sich bei der Armutsdiskussion um Menschen handele, um Schicksale, um mehr als klischierende Floskeln, denn „Worte werden dem konkreten Leben nicht gerecht.“ Daub dankte Stadt, Kulturinitiative und Kirchenkreis sowie einem „breiten kulturellen und sozialen Aktionsbündnis“, das die Veranstaltungsreihe „Von wegen Gerechtigkeit – arme und reiche Wirklichkeiten spüren, darüber reden, verändern“ organisiert habe. Er lobte Manfred Kröger, Geschäftsführer des KaRo am Neuen Markt, der die Idee gehabt habe, die Ausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ in die Kreisstadt zu holen. mehr lesen |
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