Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Überleben, aber nicht leben |
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| Samstag, den 15. Oktober 2011 um 06:13 Uhr |
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Rheinberg. Montag ist der Internationale Tag der Beseitigung der Armut. Eine Hartz-IV-Familie erzählt, wie die Realität aussieht. Früher, da hat Esma M. (Name geändert) gedacht, Deutschland wäre ein reiches Land. Eins, in dem jeder hart arbeiten müsste, was ja okay ist, aber sein Auskommen hätte. So erzählten es diejenigen, die als Gastarbeiter nach Deutschland gegangen waren und jetzt ab und zu zu Besuch zurück nach Srebenica kamen. Und als Esma dann ihren späteren Mann kennenlernte, der mit seinen Eltern als Kriegsflüchtling aus Bosnien an den Niederrhein gekommen war, auch da dachte sie noch, Deutschland ist ein reiches Land. Das war vor sieben Jahren. Seitdem lebt sie in Deutschland, in Rheinberg. Seit fünf Jahren ist ihr Mann arbeitslos und die Familie lebt mit fünf Kindern von Hartz IV. Darüber, dass Deutschland ein reiches Land ist, denkt Esma nur noch selten nach. Weil der Alltag eben bewältigt werden muss. Mit knapp 1400 Euro für sieben Personen. Esma hat die Beträge genau im Kopf. Die Miete zahlt das Jobcenter, vom Familienbudget gehen rund 600 Euro pro Monat für Lebens- und Hygieneartikel weg, wobei für Pampers noch mal 100 Euro dazu kommen. Strom 120 Euro, Telefon in manchen Monaten bis 50 Euro, Kleidung 200 Euro und dann sind da noch Schulden, die getilgt werden müssen, zwischen 200 und 300 Euro im Monat, „wie wir das so schaffen“. mehr lesen |
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