Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Bundesagentur für Arbeit: Immer mehr Arbeitslose rutschen direkt in Hartz IV |
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| Geschrieben von: open Report |
| Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 06:04 Uhr |
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Berlin. Jeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, ist sofort auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen. Dies geht aus einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Dabei handelt es sich häufig um Geringqualifizierte, knapp ein Drittel war zuvor als Leiharbeiter tätig. Die Zahl der neuen Arbeitslosen, die direkt in die staatliche Hartz-IV-Grundsicherung absteigen, hat demnach seit 2008 deutlich zugenommen. Wer innerhalb der letzten zwei Jahre vor Verlust seines Arbeitsplatzes mindestens ein Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, besitzt einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG) I. Es wird in der Regel zwölf Monate ausgezahlt, Langzeitarbeitslose erhalten danach Hartz IV. Im Durchschnitt beläuft sich das ALG I auf 812 Euro im Monat. Ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger erhält 364 Euro. Die BA-Untersuchung zeigt nun, dass immer mehr der neu arbeitslos Gewordenen kein oder zu wenig Geld aus der Arbeitslosenversicherung bekommen. "Entweder war die Beschäftigungszeit zu kurz, um Ansprüche zu erwerben, oder das früher erzielte Lohneinkommen war zu niedrig, um mit dem daraus abgeleiteten Arbeitslosengeld-Anspruch den Bedarf zu decken und muss mit Arbeitslosengeld II aufgestockt werden", heißt es in dem Papier. mehr lesen |
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