GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Ängste statt Aufstieg gefördert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Neues Deutschland   
Freitag, den 30. Dezember 2011 um 00:51 Uhr

Kein Grund zum Feiern: Hartz IV wird sechs Jahre alt

Um die Logik hinter der größten arbeitsmarktpolitischen Reform seit dem Zweiten Weltkrieg zu verstehen, muss man den Blick auf Vorgänge richten, welche ihren Lauf nahmen, als öffentlich noch kaum ein Politiker über das Projekt sprechen wollte. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte im Jahr 2002 in der Wochenzeitung »Die Zeit« indirekt verraten, welchen Zweck die von ihm initiierte »Agenda 2010« haben würde. Zu den damals laufenden Tarifverhandlungen in der Zeitarbeitsbranche hatte der Genosse der Bosse erklärt, dass das Ergebnis deutlich unter »den normalen branchenüblichen Tarifverträgen« liegen müsse. Übersetzt hieß das: Ein Leiharbeiter sollte für die gleiche Arbeit weniger Lohn als ein Beschäftigter in der Stammbelegschaft des Unternehmens erhalten. Kein Wunder, dass sich seit der Einführung von Hartz IV die Beschäftigungszahl in der Leiharbeit auf mehr als 850 000 Menschen verdoppelt hat.

Beschäftigte in dieser Branche sind es nun aber, welche besonders unter Hartz IV zu leiden haben, wie aus einem aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Verliert ein Arbeitnehmer seinen Job, ist dieser immer häufiger sofort auf Arbeitslosengeld II, also Hartz IV, angewiesen. Mittlerweile ist jeder vierte Beschäftigte, welcher seine Anstellung verliert, davon betroffen. In einem Drittel aller Fälle handelt es sich dabei um frühere Beschäftige in der Leih- und Zeitarbeit.

mehr lesen

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons