Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Wetten, dass..? |
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| Geschrieben von: Hans-Dieter Hey |
| Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 10:00 Uhr |
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Mitte 2011 gelang es sogar „prekär.info“, aus einer ursprünglich schlechten Meldung eine positive zu machen. „Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen“, hieß es dort, wie auch sonst in den üblichen Medien. Die Wirklichkeit sieht nicht gut aus. Die Zahl Leiharbeiter im Jahr 2010 stieg um 35 Prozent, die der „atypisch Beschäftigten“ auf 7,84 Millionen. Die Folge: Sinkende Löhne, schlechtere Arbeitsbedingungen, Minijobs, zunehmende Befristungen. Die Zahlen der Arbeitslosigkeit wurden zur schönen Scheinwelt der Bundesregierung. Inzwischen erhält ein Viertel der neuen Erwerbslosen überhaupt kein Arbeitslosengeld mehr, sondern sofort Hartz IV. Und Mitte 2012 werden wir wissen, dass die Lebensbedingungen 2011 wieder schlechter geworden sind. Wetten, dass..? Zu dieser Situation fällt auch dem alten Hundt nur das übliche Gebell ein. "Viele Menschen profitieren schon heute vom Aufschwung", ließ der Vertreter der Arbeitgeber in der BILD-Zeitung vernehmen. Rein vorsorglich warnte er deshalb schon vor "überzogenen Lohnerwartungen“. Der inzwischen in die Jahre gekommene Dieter Hundt warnt eigentlich immer. Folgt man ihm in seine Parallelwelt des Kapitals, befördern Lohnerhöhungen entweder den Abschwung oder gefährden den Aufschwung und sind daher in jedem Fall des Teufels. Seine Vorstellung von "Löhnen mit Augenmaß“ dürfte dergestalt sein, dass meist weniger für die Beschäftigten herauskam.
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