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Für ein umfassendes Streikrecht

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Keine Kürzung der Eingliederungshilfe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: York Töllner   
Sonntag, den 28. November 2010 um 15:07 Uhr

Langzeitarbeitslose brauchen umfassende Hilfen

Gemeinsam fordern der Deutsche Caritasverband (DCV) und das Diakonische Werk der EKD (DWEKD) den Bundestag auf, die Mittel für Eingliederungshilfen für langzeitarbeitslose Menschen nicht zu kürzen. Im Haushaltsentwurf, über den der Bundestag heute in dritter Lesung debattiert, ist ab 2011 deutlich weniger Geld für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit vorgesehen.

"Die umfassenden Mittelkürzungen gehen zu Lasten der Menschen, die nicht von der besseren Situation auf dem Arbeitsmarkt profitieren", kritisiert Caritas-Präsident Peter Neher. "Um zu erreichen, dass diese Menschen wieder eine Chance auf sinnstiftende Arbeit und damit gesellschaftliche Teilhabe erhalten, ist eine umfassende Aktivierung nötig, die entsprechende Maßnahmen erfordert."

"Wir sehen in der Praxis schon jetzt, dass Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen wie beispielsweise fehlenden Abschlüssen oder einer Suchterkrankung die Verlierer dieser Kürzungen sind. Gerade diese Gruppe braucht individuell angepasste Eingliederungskonzepte, um langfristig wieder in Arbeit zu kommen", sagt Kerstin Griese, sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD.

Caritas und Diakonie fordern die Abgeordneten auf, sich dafür einzusetzen, dass die drastischen Kürzungen des Eingliederungstitels nicht umgesetzt werden. "Wenn wir langfristig erreichen wollen, dass Menschen in verfestigter Arbeitslosigkeit wieder am Arbeitsleben teilhaben, brauchen wir eher mehr Investitionen in Weiterbildung und Qualifikation, aber auch in sinnvolle Beschäftigung", bekräftigen beide Verbände.

 

Quelle Caritas Pressemeldungen

 

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