Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| DGB NRW kritisiert „Rechenspielchen“ bei Hartz IV |
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| Geschrieben von: York Töllner |
| Samstag, den 15. Januar 2011 um 10:24 Uhr |
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Düsseldorf. Neuer Streit um Hartz-IV-Sätze: Nach Berechnung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands müssten Hartz-IV-Empfänger 35 Euro mehr bekommen. Kritik an der Berechnung der Sätze kommt auch vom DGB in NRW. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) NRW hat die Berechnung der neuen Hartz-IV-Sätze durch das Bundesarbeitsministerium verurteilt. „Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen versucht anscheinend auf dem Rücken der Hartz IV-Empfänger Haushaltslöcher zu stopfen“, erklärte NRWs DGB-Chef Andreas Meyer-Lauber gegenüber DerWesten. Der DGB NRW schloss sich damit wenige Tage vor den weiteren Verhandlungen im Vermittlungsausschuss der Kritik von Opposition und Sozialverbänden an. Nach jüngsten Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands müssten die Hartz-IV-Sätze statt um fünf sogar um 35 Euro auf 394 Euro steigen. Nach Meinung des Sozialverbandes hat das Arbeitsministerium bei der Berechnung getrickst, in dem es für die Berechnung die einkommenschwächsten 15 Prozent der Haushalte herangezogen hat. Bislang dienten jedoch die einkommenschwächsten 20 Prozent als Grundlage für die Ermittlung des Regelsatzes. Einigung im Vermittlungsausschuss wird schwierigerDie Gruppe der 15 Prozent hat logischerweise ein niedrigeres Einkommen als die unteren 20 Prozent der Haushalte, so der Wohlfahrtsverband. Grundlage der Berechnungen des Wohlfahrtsverbandes war neues Datenmaterial, das das Bundesarbeitsministerium der Opposition im Zuge der Vermittlungsgespräche über die Hartz-IV-Reform zur Verfügung gestellt hat.  |
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