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Für ein umfassendes Streikrecht

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Jobcenter, welch ein Hohn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dietmar Hamann   
Sonntag, den 23. Januar 2011 um 21:49 Uhr

In den nächsten Tagen und Wochen werden alle Leistungsempfänger, wie sie ab Januar heißen, Post von der ehemaligen ARGE bekommen. Sie werden bemerken, dass sich der Briefkopf verändert hat. Es heißt da in Zukunft nicht mehr ARBEITSGEMEINSCHAFT, nein die umstrittene Behörde bekam den neuen Namen „JOBCENTER“.

Nun werden viele sagen na und was soll es, ein anderer Name, davon geht die Welt nicht unter. Aber nehmen wir den Namen einmal unter die Lupe, dazu einige Vorbemerkungen. Wenn ich in einen Sportcenter gehe, bekomme ich Sportartikel, gehe ich in einen Lebensmittelcenter, bekomme ich Lebensmittel, gehe ich in einen Eroscenter, was ich da bekomme muss ich nicht noch erklären.

Kommen wir nun auf den so genannten „JOBCENTER“ zurück. Jetzt müsste Jeder annehmen, wenn ich in den „JOBCENTER“ gehe, bekomme ich Arbeit, wer das glaubt, den erwartet eine große Enttäuschung. Wer im „JOBCENTER“ eine Arbeit bekommt, der sollte sofort Lotto spielen, bei soviel Glück. Ja es ist fast leichter beim Lottospielen, Millionen zu gewinnen, als im „JOBCENTER“ einen Job zu bekommen. Ach ja ein paar EIN-EURO-JOBs´ und die mehr als berüchtigte Bürgerarbeitsjobs sind vielleicht noch zu haben.

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Kommentare  

 
0 #1 Dennis 2011-01-23 22:57
Nunja, klingt für mich einfach frustriert. Ich denke aber, dass uns "Leistungsempfän gern" (das wäre mal ein lohnender Begriff, um ihn auseinander zu nehmen - Leistungsempfän ger = Diejenigen, die sich glücklich schätzen können, dass sie Leistungen (-> die Leistungsträger müssen's richten) von der Gesellschaft empfangen. Also ein analoges Modell zur Almosengabe im Mittelalter.) das nicht so unbedingt weiterhilft.

Etwas mehr Selbstbewusstse in stände uns auch gut zu Gesicht, finde ich. Warum treten WIR (als gesellschaftlic he Gruppe) nicht auch mal auf, um Vorschläge zu machen, wie es besser geht? Ideen gibts ja schon, z. B. das bedingunglose Grundeinkommen für ALLE - da spielt es plötzlich keine Rolle mehr ob "Leistungsträger " oder Bedürftiger.

Trotzdem: Danke für den Anstoß zur Diskussion! :)

Beste Grüße
Dennis
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