Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Hartz IV Lindner: Neue Regelsätze nicht "auf dem Basar" verhandeln |
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| Geschrieben von: York Töllner |
| Dienstag, den 25. Januar 2011 um 14:04 Uhr |
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Die Leistungen könnten Berechnungen zufolge um 17 Euro steigen. Dies würde den Staat rund 2,5 Milliarden Euro kosten, warnt Lindner (FDP). Berlin. Bei den Verhandlungen über die Hartz-Reform wird intern nun über eine Erhöhung des Regelsatzes um bis zu 17 Euro statt nur fünf Euro monatlich gestritten. Die FDP und das Bundessozialministerium bestätigten gestern, dass auf Wunsch der Opposition entsprechende Rechenmodelle vorgelegt worden seien. Dies sei aber kein Angebot der Regierung, sagte ein Ministeriumssprecher. Eine so große Erhöhung würde rund 2,5 Milliarden Euro kosten, warnte FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Der Regelsatz könne nicht "auf dem Basar" ausgehandelt werden. Zuvor hatte es in Verhandlungskreisen geheißen, Staatssekretär Gerd Hoofe habe in der Regelsatz-Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses in der vergangenen Woche unaufgefordert eine Variante zur Hartz-IV-Berechnung vorgelegt, die auf eine Erhöhung um 17 statt nur um fünf Euro hinausliefe. Demnach würden wie gehabt die untersten 15 Prozent der Einkommen als Berechnungsgrundlage ausgewertet, aber alle berufstätigen Hartz-Aufstocker herausgenommen. Ergebnis wäre ein Regelsatz von 376 Euro, zwölf Euro mehr als von der Arbeitsministerin bislang vorgesehen. Am Montagabend wollte eine Spitzenrunde von Koalition und Opposition in Berlin erneut Kompromissmöglichkeiten für die Hartz-IV-Reform ausloten. Der Bundesrat hatte die Reform gestoppt, deshalb läuft seit Dezember ein Vermittlungsverfahren. Die Opposition will eine stärkere Erhöhung des Regelsatzes, eine Ausweitung des geplanten Bildungspakets für Kinder und Mindestlöhne durchsetzen. Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte eine Erhöhung des Regelsatzes um fünf auf 364 Euro monatlich vorgeschlagen. SPD-Verhandlungsführerin Manuela Schwesig forderte dagegen Bewegung der Regierung. "Wir sind mit der Berechnung nicht einverstanden, denn es gibt viele Anhaltspunkte, dass Frau von der Leyen da nach unten geschraubt hat", sagte Schwesig im SWR. |
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