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Leiharbeit in Rheinland-Pfalz: Schlechtere Bezahlung und Arbeitsbedingungen als regulär Beschäftigte PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 02. Juli 2011 um 11:55 Uhr

DGB-Chef Muscheid: Jede dritte offene Stelle im Land entfällt auf die Leiharbeit

Leiharbeit ist längst keine Ausnahme mehr. In Rheinland-Pfalz ist aktuell jede dritte neu gemeldete Arbeitsstelle das Angebot einer Leiharbeitsfirma.

 

Die Entspannung am Arbeitsmarkt ist getragen von der massiven Zunahme von Leiharbeitsverhältnissen.“ erklärte der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid heute in Mainz.

 

Der DGB Rheinland-Pfalz stellte erste Ergebnisse einer Studie zur Leiharbeit im Land vor, die in Zusammenarbeit mit der TBS Rheinland-Pfalz gGmbh erarbeitet wurde. Die Zahl der Beschäftigten nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, der sogenannten LeiharbeitnehmerInnen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Etwa 30.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren in Rheinland-Pfalz nach den jüngsten Zahlen in Leiharbeitsverhältnissen.

 

Muscheid: „Damit hat sich die Zahl der Leiharbeitsbeschäftigten im Land seit 2000 verdreifacht. Dies bedeutet für immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schlechte Bezahlung und das ständige Risiko, schnell wieder arbeitslos zu werden.

 

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