Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Befristet und geliehen |
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| Geschrieben von: Kirstin von Elm |
| Samstag, den 17. Dezember 2011 um 11:56 Uhr |
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Die Arbeitswelt hat sich geändert. Doch ist der Anstieg von Zeitverträgen, Outsourcing und Leiharbeit ökonomisch verantwortungsvoll? Verlag entlässt alle schreibenden Redakteure - mit dieser Hiobsbotschaft machte im März 2010 der Jahreszeitenverlag Schlagzeilen. Das Hamburger Traditionshaus verlegt unter anderem die auflagenstarken Frauenzeitschriften "Für Sie" und "Petra", das Reisemagazin Merian oder den Einrichtungstitel "Zuhause Wohnen". Die drastische Sparmaßnahme begründete die Verlagsleitung mit der allgemeinen Konjunkturkrise und dem Medienwandel. Als "Konzept zur Zukunftssicherung" verkauften die Geschäftsführer ihre Radikalkur: Pro Titel durfte nur ein kleines "Blattmacherteam bleiben - Chefredakteure, Artdirektoren, Ressortleiter und ihre Stellvertreter. Sämtliche Inhalte, Grafik und Layout werden dagegen heute extern eingekauft - zum Teil bei genau den Mitarbeitern, die vorher fest angestellt waren. In der gesamten Kreativ- und Medienbranche hat der Fall für Aufsehen gesorgt. Manager anderer Verlage äußerten sich kritisch, Betriebsräte bekundeten Solidarität mit den gefeuerten Kollegen. Zwar ist unbestritten, dass Zeitungen und Zeitschriften im Internetzeitalter mit rückläufigen Auflagen kämpfen und nicht nur im Verlagswesen, sondern in so ziemlich allen Branchen, Flexibilität und Sparsamkeit zweifellos angebracht sind. Doch bei derartigen Entscheidungen von Zukunftssicherung zu sprechen, wirkt schon fast zynisch. Sieht so ökonomische Verantwortung aus? |
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