GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Gabriel schockt Zeitarbeitsfirmen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Welt online   
Dienstag, den 03. Januar 2012 um 10:26 Uhr

Der SPD-Chef fordert einen zehnprozentigen Zuschlag für Leiharbeiter. Die Branche fürchtet um ihre Existenz

Die "Equal Pay"-Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Firmen sind auf gutem Weg. Nun fordert die SPD eine Prämie

In die Debatte um die Bezahlung von Zeitarbeitern hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel mit einem brisanten Vorschlag eingeschaltet: Er fordert über die gleiche Bezahlung von Stammbelegschaft und Zeitarbeitern hinaus einen zehnprozentigen Einkommenszuschlag für die 900 000 Leiharbeiter hierzulande. "Wir brauchen ein Gesetz, das gleichen Lohn für gleiche Arbeit garantiert", sagte Gabriel der "Welt". In Frankreich bekämen Zeitarbeiter sogar zehn Prozent mehr, weil sie auf Sicherheit verzichteten. "Das ist eine kluge Regelung", betonte der SPD-Chef. Arbeitgeber bräuchten Anreize, feste Jobs nicht länger zu Zeitarbeitsjobs zu machen.

Während die Gewerkschaften Gabriels Vorstoß begrüßten, reagierte die Zeitarbeitsbranche entsetzt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di lobte den Vorschlag Gabriels als "wichtiges Signal für die Auseinandersetzung in der Leiharbeit um Equal Pay". Ein Zuschlag wäre die "optimale Lösung, um die vereinbarten Tariflöhne zu schützen", sagte ein Ver.di-Sprecher. Dagegen nannte Thomas Bäumer vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) den Vorschlag "absurd": "Dann können Sie die Zeitarbeitsbranche abschließen, die gibt es dann nicht mehr." Er warnte davor, "Äpfel mit Birnen zu verwechseln". Das französische System sei mit dem deutschen nicht vergleichbar: "Dort werden die Leute nur bezahlt, wenn sie angestellt sind und produktiv arbeiten." In Deutschland sei das völlig anders. Die Zeitarbeiter seien sozialversicherungspflichtig beschäftigt, mit allen Arbeitgeberrisiken und Arbeitnehmerrechten wie Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsansprüchen.

mehr lesen

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons