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Fahnder durchsuchen Kaufland und Netto PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: sueddeutsche.de   
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 22:38 Uhr

Großrazzia bei Kaufland und Netto: Die Einzelhandelsketten sollen rechtswidrige Werkverträge für Lagerarbeiter und Staplerfahrer geschlossen und diese Angestellten weit unter Tarif bezahlt haben. Teilweise erhielten die Leiharbeiter demnach 30 Prozent weniger, als eigentlich vorgesehen. Außerdem wird den Unternehmen vorgeworfen, Sozialabgaben hinterzogen zu haben.

Mehr als 450 Zollfahnder haben am Dienstag sechs Warenzentren, Geschäftsräume und Privatwohnungen führender Mitarbeiter in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen durchsucht. Die Einzelhandelsketten sollen für Lagerarbeiter und Staplerfahrer illegale Scheinwerkverträge geschlossen haben. Dadurch seien die Leiharbeiter erheblich unter Tarif bezahlt sowie Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen worden.

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen erhielten die Arbeiter rund 30 Prozent weniger Lohn als im Tarifvertrag vorgesehen. Die Pressestelle der zur Schwarz-Gruppe gehörenden Kaufland-Kette mit Sitz im baden-württembergischen Neckarsulm bestätigte die Razzia. Kaufland arbeite mit dem Zoll "kooperativ zusammen" und unterstütze ihn "umfänglich", hieß es.

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Kommentare  

 
0 #1 Gabriele Dröst 2012-01-26 09:11
:lol: Endlich passiert mal was. Leider reicht das noch nicht. Ein imageschaden ist zwar da, aber die Kosten der Ordnungswiedrig keit zahlen sollche Unternehmen aus der Portokasse.
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