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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

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Wie Geld Armut schafft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Vandana Shiva   
Sonntag, den 22. Mai 2011 um 17:22 Uhr

Geld dient heutzutage als Maßstab für Armut und Reichtum. An ihm wird das Wohlergehen der Menschen gemessen. Wer von weniger als einem Dollar am Tag lebt, der gilt als arm, während die Erhöhung des Einkommens auf mehr als einen Dollar am Tag als Ende der Armut angesehen wird. Geld mit Reichtum und Reichtum mit Wohlbefinden gleichzusetzen, ist jedoch in vielerlei Hinsicht ein Irrtum, denn Geld spiegelt weder den Reichtum der Natur, noch den der Menschen wider, und kann keinesfalls als Maß für das Gemeinwohl gelten. 

Die Begriffe Ökologie und Ökonomie sind sprachgeschichtlich verwandt - sie stammen vom griechischen Wort für Haushalt, "oikos", ab.

Solange die Ökonomie sich auf den Haushalt konzentrierte, erkannte sie, dass Letzterer auf natürlichen Ressourcen beruht und sich in einen ökologischen Kreislauf einfügen muss. Innerhalb dieser Grenzen konnte die Wirtschaft den Grundbedarf des Menschen decken. In der haushaltsbezogenen Wirtschaft stand die Frau im Mittelpunkt.

Die heutige Ökonomie ist losgelöst von ökologischen Prozessen und Grundbedürfnissen und wirkt diesen entgegen. Während die Vernichtung der Natur mit dem Gemeinwohl gerechtfertigt wird, leidet die Mehrheit der Menschen verstärkt unter Verarmung und Enteignung. Diese Ökonomie ist nicht nur unnachhaltig, sondern auch ungerecht. Die angebliche "wirtschaftliche Entwicklung" führt zu Unterentwicklung. Das versprochene Wachstum geht mit lebensbedrohlicher Zerstörung einher.

 

Manuskript Auftaktrede Kongress "Jenseits des Wachstums?!"

 
 

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