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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

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Neugraben: Eine Kirchengemeinde kämpft mit Projekt gegen Armut PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 06:08 Uhr
Neugraben- Warum sterben Menschen in Kamerun an Fleisch, das aus der Europäischen Union importiert wurde? Was versteht man unter dem Begriff "Fair Trade"? Und was hat die soziale Misere des Landes Paraguay extrem verschärft? Fragen mit denen sich das

Projekt "Neugrabenfairändern" der Michaelis-Gemeinde Neugraben auseinandersetzt. Mit ihrem Engagement möchten die Mitglieder um Projektleiterin Antje Kurz, über die Hungerprobleme, den Klimawandel und die Misstände beim Welthandel und in der Nahrungsprdouktion, die in vielen Ländern der Welt herrschen, aufmerksam machen. Entstanden ist das Projekt, durch ein verstorbenes Kirchenmitglied, das Geld hinterlassen hat, mit dem konkreten Auftrag, etwas gegen die Armut und den Hunger zu unternehmen. Das Projekt ist zunächst einmal bis zum Jahr 2013 geplant. Bis dahin wird Kurz, die halbtags in einem Gebäude der Michaelis-Gemeinde tätig ist, bezahlt. "Allerdings haben wir natürlich dir Hoffnung, das das Projekt über das Jahr 2013 hinaus besteht und bis dahin alles Strukturen gelegt werden können", so Kurz.

Zunächst ist es der Auftrag des Beirats und der Koordinatorin, alle Harburger und Neugrabener auf die Projektarbeit aufmerksam zu machen, erste Kontakte zu knüpfen und die Begeisterung für das Engagement zu wecken. Dafür wird es vom 02.10. bis zu, 12.10. die Ausstellung "abgeerntet - wer ernährt die Welt" geben. Auf fünf Entdeckerpfaden könnnen sich die Besucher über Unterernährung, Hungerleiden, Gentechnik und Biosprit informieren. Ab dem 21.10. wird die Ausstellung im Erdgeschoss des Süderelbe-Einkaufszentrum in Neugraben zu sehen sein. Kurz sagt voller Vorfreude: "wir glauben, dass wird dann unterschiedliche Gruppen auf unser Projekt aufmerksam machen können."

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