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Caritas beleuchtet "Armut auf burgenländisch" PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 23:14 Uhr

Eisenstadt, 25.10.2011 (KAP) Anlässlich der Inlandshilfesammlung im November hat die Caritas der Diözese Eisenstadt auf die hohe Armutsgefährdungsquote im Burgenland hingewiesen. Seit fünf Jahren steige die Zahl der Hilfesuchenden in den drei Caritas-Sozialberatungsstellen in Eisenstadt, Oberwart und Güssing kontinuierlich an, heißt es in einer Aussendung am Dienstag zum Thema "Armut auf burgenländisch". Das Einkommen vieler Mitmenschen reiche bereits lange vor dem Monatsende nicht mehr zum Leben. Gerade in den Wintermonaten werde Armut besonders spürbar, wenn es an Geld für die Heizung mangelt.

Mit einer Armutsgefährdungsquote von elf Prozent liegt das Burgenland an zweiter Stelle hinter Wien, teilt die Caritas mit. Fast 32.000 Burgenländer leben an der Armutsgrenze. Konkret bedeute dies, sie können abgetragene Kleidung nicht ersetzen, die Wohnung nicht angemessen warm halten und jede unerwartete Ausgabe - wie zum Beispiel eine kaputte Waschmaschine - "wird zur Katastrophe". Wollte man Armut beschreiben, dann ist sie laut Caritas vor allem weiblich, alleinerziehend, erwerbslos, zugewandert, kinderreich oder in Rente.

 

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