Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Die Chance, der Armut zu entwachsen |
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| Geschrieben von: Martina Seiler |
| Freitag, den 16. Dezember 2011 um 21:35 Uhr |
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Im Kaufverhalten der Tafelkunden ändert sich auch vor den Weihnachtsfeiertagen nichts. Die Nachfrage ist stets gegeben, weil einfach die Not so groß ist. Gekauft wird, was im Angebot ist. Außerdem werden typische Weihnachtswaren wie Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner erst nach den Feiertagen an die Tafel abgegeben. Arme Kinder müssen sich also bis nach dem Weihnachtsfest gedulden. Ja, wenn da nicht auch private Spenderinnen wären, die beispielsweise einfach auf eigene Rechnung Lebkuchenkerzen und Doministeine kaufen und dem Tafelladen zur Verfügung stellen – bereits in der Adventszeit. Darüber sind die Tafelmitarbeitenden natürlich besonders erfreut, wie die tagesverantwortliche Maria Beushausen betont. Leider können allerdings keine selbst hergestellten Marmeladen oder Brötle verkauft werden. Dies tut den Tafelleuten ebenso wie den wohlmeinenden Spendern weh. Aber Vorschrift bleibt Vorschrift! Weihnachtswaren sind Mangelware
Die hygienischen Vorschriften müssen eingehalten werden. So sind dienstags und freitags immer vier von insgesamt 19 Mitarbeitenden gut drei Stunden vor der Verkaufsöffnung damit beschäftigt, das von den Geschäften gespendete Obst und Gemüse sorgfältig zu verlesen. An diesem Tag gibt es überraschenderweise eine Spende von gut 180 Eiern – die absolute Ausnahme, aber vor Weihnachten besonders gerne angenommen. Vermutlich eine Folge der noch größtenteils geschlossenen Gastronomie. Denn eigentlich kalkulieren die Märkte und Geschäfte immer genauer, so dass der Warenüberschuss durch das Nahen des Verfallsdatums deutlich abgenommen hat. |
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