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Sozialverband: Hamburg fehlt sozialer Arbeitsmarkt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: dpa/abendblatt.de   
Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 10:17 Uhr

Die Stadt muss laut Vorsitzendem WIcher die Lücke schließen, die durch den Abbau von Ein-Euro-Jobs in der Hansestadt entstehen wird.

Hamburg. Im Kampf gegen zunehmende Armut in Hamburg hat der Sozialverband Deutschland vom Senat eine bessere Arbeitsmarktpolitik gefordert. „Was in Hamburg fehlt, ist ein sozialer Arbeitsmarkt, in dem die Menschen Arbeit finden können, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind“, sagte der Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschland Hamburg (SoVd), Klaus Wicher. Nach seiner Auffassung muss die Stadt die Lücke schließen, die durch den Abbau von Ein-Euro-Jobs in der Hansestadt entstehen wird. Ihre Zahl soll nach den Plänen des Arbeits- und Sozialsenators Detlef Scheele (SPD) 2012 von rund 6000 Angeboten auf 3900 zurückgefahren werden.

Durch diesen Einschnitt sieht der Sozialverband nicht nur die Existenz etlicher sozialer Einrichtungen wie Suppenküchen, Kleiderkammern oder Kinderprojekten in den Stadtteilen bedroht. Er befürchtet infolgedessen den Ausschluss von Kindern, Migranten und Rentnern, die diese Angebote nutzen, von der Teilhabe an der Gesellschaft.

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