Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Die Gefahr in Armut zu fallen ist in Duisburg groß |
|
|
|
| Geschrieben von: Der Westen |
| Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 10:06 Uhr |
|
Duisburg. Der Paritätische Gesamtverband stellte gestern seinen deutschlandweiten Bericht zur Armutsgefahr vor. Demnach ist die Gefahr in Armut zu fallen, in Duisburg besonders groß. Den Untersuchungen des Wohlfahrtsverbandes zufolge stieg die „Armutsgefährdungsquote“ in Duisburg von 17 Prozent in 2005 auf 21,5 Prozent in 2010. Damit belegt Duisburg den zweiten Platz in der Negativtabelle der deutschen Großstädte. Nur in Dortmund ist die Gefahr, arm zu werden höher (23 %). Verglichen mit 2009 ist die Gefährdungsquote in unserer Stadt aber leicht rückläufig. Damals wurde ein Wert von 22,9 Prozent ermittelt. Als armutsgefährdet gilt ein Single-Haushalt, dem weniger als 826 Euro zur Verfügung stehen. Bei Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren liegt die Schwelle bei 1735 Euro. Dieses Phänomen „verhärteter Armut“ findet sich auch bei der Hartz IV-Quote. In Duisburg sind die Hartz IV-Zahlen besonders dramatisch: So waren im Juli 2011 17,8 Prozent der Einwohner bis 65 Jahren auf Hartz IV angewiesen – zwar nur ein geringer Anstieg um 3 Prozent seit 2005, aber eine Quote, die auf sehr hohem Niveau verharrt. mehr lesen |
© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons