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Jedes sechste Brandenburger ist von Armut bedroht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: T online   
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 10:08 Uhr

Das Armutsrisiko in Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren entgegen dem Bundestrend verringert. Die Zahl der armutsgefährdeten Brandenburger sank zwischen 2005 und 2010 um 15 Prozent auf 407.000, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Armutsbericht 2011 des Paritätischen Gesamtverbandes hervorgeht. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommen zur Verfügung haben.

Die Armutsgefährdungsquote ging demnach in Brandenburg von 19,3 auf 16,2 Prozent zurück. So eine positive Entwicklung verzeichnen neben Brandenburg nur noch Thüringen und Hamburg. In Berlin und Nordrhein-Westfalen stieg die Armutsquote. Bundesweit beklagt der Paritätische Gesamtverband eine Verfestigung des Armutsrisikos. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs seien seit Jahren mehr als 14 Prozent der Bürger von Armut bedroht.

In Brandenburg sank auch die Zahl der Hartz-IV-Empfänger. Erhielten 2005 noch 16,1 und 2006 noch 17,5 Prozent der Bevölkerung Hartz IV, waren es 2010 noch 14,8 und in diesem Jahr noch 13,9 Prozent.

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