Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Armut in Flensburg – Sozialatlas 2011 bestätigt negativen Trend |
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| Geschrieben von: Jörg Pepmeyer |
| Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 08:06 Uhr |
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Große Teile der Flensburger Bevölkerung weiterhin von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt Die Vorstellung des Flensburger Sozialatlas 2011 auf der letzten Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses hatte es in sich. Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Erholung sank die Zahl der Arbeitslosen nicht wirklich signifikant, wuchs aber weiterhin die Zahl derjenigen, die sogar trotz eines Jobs als sog. Aufstocker zusätzlich staatliche Transferleistungen benötigen, um ihren Lebensunterhalt decken zu können. Auch wenn die Daten des Sozialatlas bereits schon ein Jahr alt sind (Stichtag 31.12.2010) so zeichnet sich auch für 2011 keine grundlegende Änderung ab. Anders ausgedrückt, die sog. wirtschaftliche Erholung ist auch in diesem Jahr in Flensburg bei vielen Menschen wieder nicht angekommen. Leidtragende sind, wie der Sozialatlas dokumentiert, vor allem Langzeitarbeitslose und Kinder und Jugendliche, die in Familien leben, die Transferleistungen nach dem SGB II beziehen (auch als „Hartz-IV“ bezeichnet). Allein 32,2% der Kinder unter 7 Jahren leben in sog. SGB II- oder Armutsfamilien. Und mehr als 6.000 Flensburger Kinder und Jugendliche, bzw. in schulischer Ausbildung befindliche junge Menschen aus besonders einkommensschwachen Familien sind derzeit anspruchsberechtigt im Sinne des Teilhabe- und Bildungspakets. Dies bei einer Gesamtzahl von 13.500 Kindern und Jugendlichen. Das heißt, dass die Armut nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Jugendlichen in Flensburg großflächig angekommen ist. |
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