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Frankfurt spendet mehr für arme Menschen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Felix Helbig und Jutta Rippegather   
Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 23:34 Uhr

Die Zahl der Bedürftigen in Frankfurt steigt weiter an, gleichzeitig aber auch die Spendenbereitschaft. Auffällig ist die wachsende Zahl alleinerziehender Mütter, die die Hilfe der Tafel in Anspruch nehmen.

Frankfurt – Edith Kleber lacht, obwohl es eigentlich nichts mehr zu lachen gebe, wie sie sagt, aber irgendwie müsse man ja mit all dem umgehen. Mit der wachsenden Armut. Mit der ständig steigenden Zahl von Bedürftigen. Aber auch mit den vielen Spenden.

Mehr Bedürftige, aber auch mehr Spenden

Kleber, 64, ist die Chefin der Frankfurter Tafel, seit 15 Jahren sammelt sie in Frankfurt ehrenamtlich Lebensmittel da ein, wo sie übrig sind, und gibt sie dort wieder ab, wo sie gebraucht werden. Eine Saison wie in der dieser Weihnachtszeit hat sie in all diesen Jahren nicht erlebt. „Auf der einen Seite haben wir immer mehr Ausgabestellen, immer mehr Menschen, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Auf der anderen Seite gab es noch nie so viele Spenden wie jetzt, noch nie so viele Menschen, die Gutes tun wollen.“ Gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten sei es schwergefallen, das zusammenzubringen. „Es war kaum zu schaffen. Und ich habe auch überhaupt keine Erklärung dafür, warum das auf einmal so ist.“

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