Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| „Die Tafeln haben die Armut doch erst sichtbar gemacht“ |
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| Geschrieben von: Cathérine Wenk |
| Samstag, den 07. Januar 2012 um 12:33 Uhr |
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Das Interview führte Cathérine Wenk Seit zwölf Jahren leitet Wolfgang Nielsen die Wuppertaler Tafel. Für das neue Jahr will er mehr ehrenamtliche Kräfte gewinnen. Herr Nielsen, mit welchen Plänen für die Tafel gehen Sie ins Jahr 2012? Wolfgang Nielsen: Uns ist es gelungen, den Bürger für seine Stadt zu sensibilisieren. Bürger, Spender und Sponsor unterstützen die Tafel durch Geldspenden, Mitarbeit und Sachspenden. Das gilt es in 2012 zu erhalten. Außerdem wollen wir für 2012 erreichen, dass es weiterhin genug Lebensmittel für die Tafel gibt. Aber da mache ich mir keine Sorgen. Die Tafeln in Deutschland sind mittlerweile sehr etabliert. Gedanken mache ich mir über die Mitarbeiter, die hier für 1,50 Euro die Stunde arbeiten. Wir haben zwar bis jetzt so gut wie keine Kürzung in diesem Bereich – bei uns sind bisher nur fünf der ehemals 47 Stellen gestrichen. Aber das gilt nur bis zum 30. Juni 2012. „Wir können die Welt nicht so ändern, dass plötzlich alle Arbeit haben.“ Wie wollen Sie die möglichen Stellenstreichungen ausgleichen? Nielsen: Wir müssen darauf hin arbeiten, dass wir mit Ehrenamtlichen oder mit intensiverer Betreuung der Sozialstündler diese Lücke ausgleichen können. Und wir haben drei Bundesfreiwillige. Mit denen könnte man dann natürlich auch arbeiten. Außerdem wollen wir mehr Ehrenamtliche gewinnen. |
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