Für ein umfassendes Streikrecht Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis |
| Sozialgefälle wächst Jeder siebte Berliner ist von Armut bedroht |
|
|
|
| Geschrieben von: Thorsten Metzner |
| Samstag, den 14. Januar 2012 um 11:01 Uhr |
|
Junge und gering Qualifizierte sind in Berlin von Armut besonders betroffen. Das Risiko der Altersarmut ist dagegen bislang kaum verbreitet: Rentner haben teilweise mehr Geld als Berufstätige. An der Spree sind es Problemkieze, in der Mark die entlegenen Regionen: In Berlin und Brandenburg wächst das Sozialgefälle, in der Hauptstadt stärker als im Umland. Das geht aus dem am Donnerstag in Potsdam vorgestellten ersten „Regionalen Sozialbericht“ des gemeinsamen Amtes für Statistik hervor. Danach lebt etwa in Neukölln fast jeder dritte Einwohner von Sozialleistungen, in der Uckermark jeder fünfte, ohne dass eine Trendumkehr in Sicht ist. Generell gilt, dass wirtschaftlicher Aufschwung und sinkende Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren nicht zu geringerer Armut geführt haben. Das Armutsrisiko ist immer noch zu hoch, wie der neue Sozialsenator Mario Czaja (CDU) und sein Brandenburger Ressortkollege Günter Baaske (SPD) sagten. „Durch gezielte Angebote im Sozialbereich wollen wir die Armut in Berlin wirksam bekämpfen“, sagte Czaja. Der richtige Weg sei, dass mehr Menschen in Arbeit kommen. Armut bleibe ein „großes Problem“, besonders in Ostdeutschland, sagte Baaske. |
© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons