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Caritas Karlsruhe: "Der Schlüssel für Qualität sind unsere Mitarbeiter" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ka-news.de   
Samstag, den 04. Februar 2012 um 19:56 Uhr

Karlsruhe (kst) - Der Caritasverband Karlsruhe ist für viele Menschen oft die erste Anlaufstelle, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Vor allem finanziell schlechter gestellte Menschen nehmen häufig die sozialen Angebote der Caritas an. Im Geschäftsbericht 2011 spricht der Verband davon, dass alle hilfesuchenden Kunden die (Beratungs-)Angebote gut angenommen haben. Das Thema Armut hat den Verband sowohl 2011 beschäftigt und wird es auch in diesem Jahr wieder verstärkt tun.

Ein Thema, dass der Caritas besonders am Herzen liegt, ist das Thema Armut in Karlsruhe. "Menschen in finanziellen Problemlagen gibt es viele", sagt Hans-Gert Köhler, erster Vorstand vom Caritasverband Karlsruhe. Obwohl der Regelsatz  von Hartz IV-Empfängern geringfügig erhöht wurde, sei ein "auskommen mit dem monatlichen Geld" kaum möglich. Deswegen sei das Thema auch in diesem Jahr "Armut macht krank". Besonders deutlich sei das Thema Armut anhand der großen Nachfrage in der Beiertheimer Tafel zu sehen.

Rund 1.000 Haushalte, etwa 2.300 Menschen, werden durch die günstigen Lebensmittel von der Tafel versorgt. 2011 wurden immerhin 353 neuen Kundenausweise ausgestellt und die Einkäufe erhöhten sich um 18 Prozent. Auch Kinder seien stark betroffen. Das beschlossene Bildungspaket der Bundesregierung sei zwar "im Ansatz eine gute Sache, aber in der Umsetzung ein Bürokratiemonster", so Köhler. Die Stadt hatte mit ihrem Kinder- oder Karlsruher Pass schon ein gutes Angebot. Jetzt müsse man mehrere Anträge ausfüllen, damit bedürftige Kinder ähnliche soziale Leistungen erhielten.

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