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1.Tag am 14.September
Einführung in das Treffen: (Michaela Hofmann, 2. Sprecherin Nationale Armutskonferenz)) Rückblick aus das Europäische Jahr 2010 und das 5.Treffen der Menschen mit Armutserfahrung
Vorstellung von www.armutsnetzwerk.de (Dietmar Hamann)
Bericht vom 10. Europäischen Treffen der Menschen mit Armutserfahrung (Erika Biehn Koordinatorin europäischer Armutstreffen)
Einführung der Strategie 2020 Bedeutung für die Armutsbekämpfung auf Landesebene (Gabriele Schmidt, Ministerium für Arbeit Soziales und Integration NRW)
Nach den Berichten und dem Referat Strategie 2020 bildeten sich folgende Arbeitsgruppen und zogen sich in die dafür vorgesehenen Räume zurück und begannen mit ihrer Arbeit zu folgenden Themen:
AG 1: Strategie 2020 und die Möglichkeiten der politischen Arbeit - Moderation Erika Biehn AG 2: Das Neue im SGB II, Erfahrungsaustausch - Moderation Cläre Vogt AG 3: Wege aus der Armut - Wie gehe ich mit meiner Armut im Alltag um?
- Erfahrungsaustausch über individuelle Strategien
- Moderation Brunhilde Ludwig
AG 4: Öffentlichkeitsarbeit zum Treffen von Menschen mit Armutserfahrung - Moderation Martin Fischer, Klaus Dieter Gleitze
2.Tag 15.September 2011
- Tagesordnung:
- 1.) Arbeitsgruppen
- 2.) Referat Strategie 2020 und die Plattform und soziale Ausgrenzung aus Sicht der EU, Gabriele Zimmer, MDEP (Die Linke)
- 3.) Referat Nationale Umsetzung - Holger Winkler. Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- 4.) Fragen an die Referenten
- 5.) Zusammenfassung und Berichte aus den Arbeitsgruppen
- 6.) Ausblick auf die weiteren Treffen der Menschen mit Armutserfahrung - (Michaela Hofmann & Norbert Kocorzki
Die siebente Armutskonferenz findet am 13. & 14.März 2012 in Düsseldorf statt.
Der Autor dieses Kurzberichtes (r.Werner Franke) hat sich der Arbeitsgruppe 4 (Öffentlichkeitsarbeit) angeschlossen. Diese Arbeitsgruppe umfasste 14 Personen. Das Ziel dieser AG ist es Anregungen und Aktionen zu erarbeiten um das Anliegen der Menschen mit Armutserfahrungen durch Publikationen (Veröffentlichungen) und Aktionen in alle Gesellschaftsschichten hineinzutragen.
- So unterscheiden wir also
- 1.) Veröffentlichungen im Bereich der Literatur
- 2.) Veröffentlichungen im Printbereich (Zeitungswesen)
- 3.) Veröffentlichungen in den virtuellen Bereich (Internet)
- Nach folgenden Kriterien wählen wir unsere Veröffentlichungen aus:
- - Was wollen wir transportieren
- - Wem wollen wir erreichen
- - Wie ist unsere Zielsetzung
So wurde die Arbeitsgruppe von den Referenten Martin und Klaus Dieter aufgefordert zu einem Brainstorming (Gedankenblitz) Aktionen und Möglichkeiten zuzurufen. Diese wurden dann auf die Flipcharts geschrieben. Als erstes wurden Orte erfragt an denen z.B. Aktionen stattfinden können:
- 1.) Fußgängerzonen,
- 2.) vor Rathäusern,
- 3.) vor (oder in) Bahnhöfen
So wurde von den Referenten vorgeschlagen eine Pressemitteilung zu erarbeiten. Doch die Arbeitsgruppe entschied sich für eine Veröffentlichung im „SozIn“.
Welche Art von Aktionen wollen wir durchführen:
- Internet: zum Beispiel in Sozin (Forum für Menschen mit Armutserfahrung
- Demonstration mit Unterschriftensammlung
- Mobilität: aus der Arbeitsgruppe kam der Hinweis das Tiere kostenlosbefördert werden. Ein Mitglied der AG hatte die Idee während seiner Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Tiermaske aufzusetzen,
- Fahraddemo organisieren,
- Schwarzfahren
- In NRW kommt das Sozialticket zum Preis von 29,90 €. Demo gegen überteuertes Ticket organisieren
- Gesundheit, Gesundheitsreform
- Bündnispartner suchen um Großdemo auf die Beine zu stellen,
- Ablaufpläne der Organisation in Arbeitsgruppe erstellen und abarbeiten
- Bürgerfunk,in örtlichen Medien Sendung gegen z.B. Altersarmut gestalten,
- O-Töne in Fußgängerzonen sammeln,
- In Interviews Betroffene zu Wort kommen lassen
- Fachleute zum Thema einbinden
- Dialog laut führen im öffentlichem Raum führen
- Thema aussuchen, Begriffe des Themas den Passanten zurufen um sie einbeziehen und somit gemeinsam Lösungswege zu finden
- Ausdruckstanz in Veranstaltungen einbinden
- Künstlerische Auseinandersetzung (choreografische) Gestaltung
- Flohmarkt: Stand mit „Nix“
- Thema „marktschreirisch“ vermitteln, z.B. mit Flüstertüte
- Happenings in öffentlichem Raum durchführen
- Podiumsdiskussionen zum asozialen Arbeitsmarkt durchführen
- Im Zeichen der Eurokrise Rettungsschirm aufspannen (für) Bänker,d.h. unter einem großen Schirm werden kleine Rettungsschirme an Passanten also den „kleinen Mann“ verteilt
- Künstlerische Aktionen durchführen, Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
In der Arbeitsgruppe wurde auch kontrovers diskutiert. Doch waren sich alle Mitglieder einig das es wichtig ist das Bewusstsein in dieser Gesellschaft zu ändern durch Aufklärung, durch Öffentlichkeit um dadurch Bündnispartner zu finden. Der Autor dieses Beitrages möchte an einen Song der holländischen Gruppe Boots erinnern: „das weiche Wasser bricht den Stein“ das heißt immer wieder nachhaltig sein um so einen Beitrag zur Bekämpfung der Armut zu leisten
Im Auftrag der Arbeitsgruppe
r.Werner Franke
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