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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

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Lohnunterschiede immer größer: Einfache Arbeiter werden abgehängt PDF Drucken E-Mail
Montag, den 29. August 2011 um 06:00 Uhr

Ohne Ausbildung droht Armut. In Deutschland klafft der Lohnunterschied zwischen qualifizierten und ungelernten Arbeitskräften immer mehr auseinander. Seit Jahren kämpft der DGB für einen Mindestlohn, eine Forderung, die nun sogar von regionalen CDU-Akteuren unterstützt wird.

Die Experten der Hans-Böckler-Stiftung haben jüngst nach eigenen Worten eine „Bilanz eines Jahrzehnts“ vorgelegt und die Lohn- und Gehaltsentwicklung von 2000 bis 2010 untersucht. Die Zahlen sind für Arbeiter und Angestellte ernüchternd. „Während Produktivität und Verbraucherpreise in der Summe um mehr als 28 Prozent zulegten, stiegen die nominalen Tariflöhne (also die gezahlten Löhne) um gut 24 Prozent“, erklärt Reinhard Bispnick, Leiter des WSI-Tarifarchivs in der Hans-Böckler-Stiftung. Doch das ist nur ein Aspekt. Inzwischen werden nämlich nur noch 52 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nach Tarif bezahlt. Und damit gehen auch die Lohnunterschiede vor allem zwischen Qualifizierten und Unqualifizierten immer weiter auseinander.

 

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