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Für ein umfassendes Streikrecht

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FDP stellt sich gegen allgemeinen Mindestlohn PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 01. November 2011 um 09:22 Uhr

FDP-General Lindner hält den CDU-Vorstoß für einen Mindestlohn für problematisch. Allgemeine Lohnuntergrenzen erhöhten für die Jungen die Hürden in den Berufseinstieg.

Der Vorstoß der CDU-Spitze zur Einführung eines branchenübergreifenden Mindestlohns stößt beim Koalitionspartner FDP auf starke Vorbehalte. "Eine allgemeine Lohnuntergrenze halten wir für problematisch", sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner. In vielen anderen europäischen Ländern fänden Jugendliche, die noch nie gearbeitet hätten und möglicherweise noch aufholen müssten, wegen eines Mindestlohns keine Stelle. Die FDP wolle, dass es bei der geringen Jugend-Arbeitslosigkeit in Deutschland bleibe und keine Hürden für Menschen mit geringer Qualifikation aufgebaut würden.

Für seine Partei gelte die Vorgabe des Koalitionsvertrags, wonach die Tarifautonomie Vorrang vor einer staatlichen Lohnfestsetzung haben müsse, sagte Lindner. Einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn lehne die FDP daher ab. Schwarz-Gelb werde hier keine rot-grüne Politik machen. Die Höhe der Löhne dürfe nicht zum Gegenstand eines Überbietungswettbewerbs in Wahlkämpfen werden. "Eine Politisierung der Lohnfestsetzung in Deutschland kann niemand wollen", ergänzte Lindner.

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