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Obdachlose: Für manche ist die Kälte eine tödliche Gefahr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nikola Dünow   
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 08:19 Uhr

Vier Streetworker suchen in Wuppertal nach Obdachlosen und bringen sie in die Notunterkünfte.

Wuppertal. 18 bis 25 Menschen leben in Wuppertal auf der Straße. Sie halten sich rund um den Döppersberg, am Neptunbrunnen oder an wechselnden Orten in der Nordstadt auf. Manchmal schlafen sie in Tiefgaragen, Lüftungsschächten oder in geschützten Hauseingängen. Etwa 45 Menschen waren im vergangenen Jahr mit Unterbrechungen wohnungslos. Übergangsweise sind sie immer mal wieder für ein paar Tage bei Freunden oder Verwandten untergekommen. Die meisten Betroffenen sind Männer.

Für die Wohnungslosen sind die klirrenden Minusgrade eine große Gefahr: „Für jemanden der volltrunken ist, wird es schon ab einer Außentemperatur von 10 Grad plus gefährlich“, weiß Werner Reschke, Leiter der Beratungsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (ZBS) der Diakonie. 2010 forderte die eisige Kälte ein Opfer: An der Schwelmer Straße wurde ein toter Obdachloser aufgefunden – er war vermutlich erfroren.

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