GTranslate

Über uns

PartnerLinkSlide

  • BlogPiraten
  • NAK
  • Menschenrechte
  • Berber-International
  • Soziales Dorf
  • Berber-Info
  • BAG Wohnungslosenhilfe
  • Das Armutsnetzwerk
  • European Union of Homeless

Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Obdachlos bei Kälte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: N-JOY extra   
Freitag, den 03. Februar 2012 um 19:20 Uhr

In den Eingängen von Kaufhäusern, Banken und Supermärkten liegen sie, um wenigstens ein bisschen Schutz vor der klirrenden Kälte zu finden: Viele Obdachlose ertragen die aktuellen Nachttemperaturen von deutlich unter minus zehn Grad im Freien. In Hamburg fährt der "Mitternachtsbus" jeden Abend von 20 bis 24 Uhr auf einer festen Route durch die Stadt und versorgt die Menschen auf der Straße mit Kaffee, Decken, Essen und Kleidung. Selbst bei den derzeitigen sibirischen Temperaturen treffen die ehrenamtlichen Helfer jede Nacht rund 80 Obdachlose an, die draußen übernachten.

Warum bleiben Obdachlose freiwillig draußen?

Häufig entscheiden sich Obdachlose bewusst für einen Schlafplatz in der Kälte, sagt Sonja Norgall, die als Projektleiterin den Einsatz des Mitternachtsbusses betreut. Sie hat N-JOY XTRA erklärt, warum einige Wohnungslose freiwillig auf der Straße bleiben, obwohl in der Hansestadt im Rahmen des Winternotprogramms rund 240 zusätzliche Schlafplätze im Warmen für sie eingerichtet wurden:

  • Diebstahl in den Massenunterkünften

    Die Menschen bleiben draußen, weil sie drinnen nicht die Bedingungen vorfinden, unter denen sie leben wollen. "Das sind assenunterkünfte, da gibt es kein schönes Einzelzimmer mit Schlüssel. Das sind Mehrbettsäle, in denen man den Rucksack und seinen restlichen Besitz nicht einschließen kann. Der wird neben das Bett gestellt, womöglich ist der am nächsten Tag weg. Es gibt eine große Angst vor Diebstahl."

mehr lesen
 
 

© 2010 Armutsnetzwerk | administrated by Hamann Webdesign
Creative Commons