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Das alte Jahr brachte nicht viel Gutes und das Jahr 2011 beginnt mit Ausgrenzung! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: York Töllner   
Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 23:46 Uhr

Das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 hatte wie hier zu lesen immer auch das Ziel die Betroffenen mit ein zu beziehen und sie nicht aus zu grenzen. Das gelang leider nur zum Teil ,  bei vielen Veranstaltungen wurden die Betroffenen nicht berücksichtigt.

Nun soll am 10. Februar 2011 in Berlin die wahrscheinlich erste Konferenz des Jahres zu dem Thema statt veranstaltet werden.

Zum Thema:

Ziel des „Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010“ war es, das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung zu stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen zu schärfen. Wie geht es nach Abschluss des Europäischen Jahres weiter, welche Strukturen unterstützen in der Zukunft den Dialog und die Zusammenarbeit?
Die Europäische Union plant die Schaffung einer „Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung“. Dieses neue Instrument der europäischen Sozialpolitik soll den sozialen Zusammenhalt innerhalb der EU verbessern. Die EU strebt dazu eine Partnerschaft aller beteiligten Akteure an. Für die Maßnahmen der Mitgliedstaaten gegen Armut und soziale Ausgrenzung bietet die Plattform einen Rahmen der Koordinierung und des Austausches über bewährte Verfahren und neue Ansätze.
Die Konferenz greift die aktuellen Entwicklungen auf, erörtert die Vor- und Nachteile der Bündelung von bisherigen Strategien in einer neuen Plattform und ermöglicht den Austausch über Perspektiven: Welche thematischen Schwerpunkte der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung greift die Plattform auf? Welche Verfahren und Instrumente will sie nutzen? Welche Rolle spielen Länder und Kommunen? Welche Möglichkeiten bieten sich für die Freie Wohlfahrtspflege?

Nur leider zeigt die Einladung , das es nicht einfach ist alte Geflogenheiten auf zu geben. Wieder ein mal haben die verantwortlichen Personen einen Teil aus gegrenzt! Es wurden keine Betroffenen eingeladen. Warum eine neue Plattform ins Leben rufen und nicht die bestehenden wie NAK, EAPN, verschieden Landesarmutskonferenzen usw. nutzen? Die dafür nötigen Mittel könnten sinnvoller eingesetzt werden.

In der Hoffnung auf Besserung,

York Töllner

 
 

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