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Für ein umfassendes Streikrecht

Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis

Unterzeichnen Sie den Wiesbadener Appell.

Vermögen ist ungerecht verteilt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Juni 2011 um 11:29 Uhr

Nürnberg - Gewerkschaft und Kirchen ziehen Bilanz: Der „Nürnberger Appell“ gegen das Sparpaket der Bundesregierung vom Herbst 2010 hat erste Erfolge erzielt. Aus Sicht der Organisatoren ist aber noch viel zu tun.

„Fair teilen statt sozial spalten“ — unter diesem Motto stand der Aufruf von evangelischer und katholischer Kirche sowie des DGB Mittelfranken. Sie sahen in den beabsichtigten Kürzungen der Bundesregierung eine „ungerechte Lastenverteilung“ zuungunsten der Ärmeren und Schwachen in der Gesellschaft. „Als Christen sind wir auf Seiten der Benachteiligten, es geht um die solidarische Grundstruktur des Staates“, erklärt Roland Huth, Pfarrer der katholischen Frauenkirche.

Mit einer Reihe von Veranstaltungen wollte man die Öffentlichkeit mobilisieren. So gab es den ökumenischen Buß- und Bettag, den „Zeitenwechsel“ zum Thema „Auf dem Weg zum Almosen– und Suppenküchenstaat? Es geht auch anders“ oder den bayernweiten Aktionstag der Gewerkschaft „Deutschland in Schieflage“. Damit sollte als Botschaft vermittelt werden: „Man kann nicht nur oder vor allem bei den Menschen kürzen, die am wenigsten haben“, betont Huth.

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